Die Winterschule des Übersetzens 2024

Preklad do nemčiny: Terézia Babinčáková

Wie ist die Veranstaltung „Zimná škola prekladu" entstanden? 

Patrícia Hatiarová

Die „Zimná škola prekladu 2024“ (ZŠP, deutsch: „Winterschule des Übersetzens 2024“) entstand aus dem Wunsch heraus, eine Veranstaltung für Studierende zu schaffen, die alles bietet: Vorträge, Diskussionen, Workshops sowie Zeit für Spaß und gegenseitiges Kennenlernen. 

Die ganze Idee entstand in den Köpfen vieler Menschen. Ich habe mich beim Sokratov inštitút (Sokrates-Institut) beworben, und obwohl ich noch keine konkrete Idee hatte, wusste ich, dass ich mich für die Aktivierung und Vernetzung von Studierenden engagieren möchte. Der Auslöser für dieses Thema war meine eigene Erfahrung im Unterricht, an dem auch eine Studentin aus Spanien teilnahm, die über das Erasmus+ Programm gekommen war. Nach der Stunde entschuldigte sie sich beim Lehrer dafür, dass sie als Einzige seine Fragen beantwortet hatte. So sollte das aber nicht sein. 

An dem entstehenden Projekt beteiligte sich Ivana Božiková, und als wir mit den Lehrkräften über mögliche Aktivitäten sprachen, kamen wir auf die Idee, die Tradition der „Letná škola prekladu“ (deutsch: „Sommerakademie für Übersetzer*innen“) wiederzubeleben. Nach und nach gewannen wir neue Teammitglieder hinzu, bis es uns gelang, eine Gruppe von engagierten Enthusiast*innen zu bilden. Für mich bedeutete das, dass es mit den slowakischen Studierenden doch nicht so hoffnungslos steht, wie es in der Stunde mit der Erasmus-Studentin schien. 

Die Ziele waren von Anfang an klar definiert – die Community der Übersetzungs- und Dolmetschstudierenden zu vernetzen, sie zur aktiven Mitgestaltung der Veranstaltung zu motivieren und allen den Übergang vom Studium in die Praxis zu erleichtern. So traf sich eine kleine Gruppe von engagierten Aktivisten*innen regelmäßig von September bis Januar – und aus diesen Treffen entstand eine dreitägige Veranstaltung mit über 30 Expert*innen, die ihre Erfahrungen großzügig mit den Studierenden teilten. Das Programm umfasste vier Workshops, von denen jeder einen anderen Aspekt des Übersetzens und Dolmetschens behandelte, zwei Vernetzungsaktivitäten, eine Samstagabend-Party und ein ganzes   Wochenende voller Möglichkeiten, neue Freundschaften und Kooperationen zu knüpfen. 

Auch wenn es das Schwierigste war, was wir gemeinsam erlebt haben, hat es sich gelohnt. Wenn wir jetzt durch die (nicht nur) unseren Universitätsflure gehen, begegnen wir Freund*innen – keine namenlosen Kommilitonen mehr.

 

Organisation  

Ivana Božiková 

Mit Patrícia haben wir vereinbart, dass wir uns zuerst die Angelegenheiten rund um das Organisationsteam kümmern. Deshalb haben wir bereits in den Sommermonaten einen Beitrag auf Facebook veröffentlicht, in dem wir nach Studierenden suchten, die uns bei der Veranstaltung unterstützen. Statt Studierenden meldeten sich jedoch (nicht nur) unsere Lehrenden, die gerne auftreten und uns bei allem, was wir brauchen, helfen wollten. (Das war wunderschön – und an dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön!) Also änderten wir unseren Plan: Offenbar würden wir zuerst die Gäst*innen einladen – und erst danach das Team aufstellen. Ein Irrtum. Wir sind dabei um fünf Jahre gealtert, hatten Magengeschwüre und ein kleines PTSD, bis wir endlich die Mitglieder des Organisationsteams gefunden hatten. Aber ich greife vor. 

Zurück zum Programm. Seine Entstehung begann romantisch, sodass ich schon damals hätte ahnen können, dass es mit einem kleinen Trauma enden würde. Es heißt ja: Wenn du etwas Gutes erwartest, kommt das Schlechte. So sagte es zumindest mein ehemaliger Kollege jedes Mal, wenn ich zur Arbeit kam. Jedenfalls begannen wir mit der Erstellung des Programms im Ľudovít-Štúr-Park auf dem Gras, während wir Döner aßen. Wir hatten keine Vorstellung, schon gar keine Struktur. Wir rekapitulierten einfach zufällig die uns bekannten Namen aus der translatologischen Szene und schlugen gleichzeitig Themen für ihre Beiträge vor. Nach etwa einer Stunde standen rund dreißig Namen auf der Liste – was zwar viel für ein Wochenend-Event klingt, aber wir waren uns sicher, dass uns mindestens die Hälfte absagen würde. Ein weiterer Irrtum. Nur eine Person lehnte ab – und am Ende kamen sogar noch einige dazu. So entstand eine Liste voller Namen und Themen, besetzt mit Menschen aus der Akademie, der Praxis und auch mit Studierenden. Danach einigten wir uns darauf, wer wen kontaktieren soll, was für eine introvertierte Person ungefähr so stressig ist, wie wenn man in der ersten Dolmetschstunde erfährt, worauf man sich da eigentlich eingelassen hat. Irgendwie haben wir’s überlebt, die meisten sagten zu, und parallel meldeten sich auch erste Leute für das Organisationsteam (an dieser Stelle nenne ich sie ausdrücklich, weil sie es wirklich verdient haben): Simona Nagyová, Samuel Malý, Viktória Slušníková, Viktória Vasiľovová, Armand Majer, Mária Vitoslavská und Barbora Dekanová. Alle übernahmen einen eigenen Aufgabenbereich, für den sie verantwortlich waren – und sie haben das großartig gemacht. Nicht alle waren bis zum Schluss dabei – aber das ist völlig in Ordnung.

Es hat sich gezeigt, dass es funktioniert, wenn man Hierarchien und seine soziale Zurückhaltung beiseitelässt. Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde, aber jetzt, liebe Introvertierte, passt gut auf: Wir hätten es wirklich nicht geschafft, wenn wir nicht so ein gutes Team gewesen wären. Vielleicht hätten wir es irgendwie doch geschafft – aber ich würde jetzt nicht mit einem Lächeln im Gesicht dasitzen, wenn ich an den ganzen Prozess zurückdenke.

 

Was ist in der „Zimná škola prekladu“ passiert?

Viktória Slušníková

Freitag

Die echten Vorbereitungen, nicht „nur“ das Planen, Brainstorming, E-Mails schreiben oder Ideen zu Papier bringen, begannen bereits am Freitagmorgen. Wir liefen auf und ab, hin und her, bis wir Löcher in die Socken gelaufen und die Sohlen unserer Schuhe abgelaufen hatten. Wir trugen Tische und Stühle, klebten Plakate, räumten auf und bereiteten die Räume vor, während die Zeit wie Wasser verfloss – langsam, gnadenlos und unaufhaltsam – und die Zeiger der Uhr rückten auf zwei Uhr zu. Genau in diesem Moment blieben sie kurz stehen, und die ersten Besucher überquerten die Schwelle der philosophischen Fakultät.

Die „Zimná škola prekladu“ begann offiziell mit einer Diskussion mit Martin Djovčoš und Marián Kabát, die uns auf leicht verständliche Weise über die (Un-)Wichtigkeit von Kontakten vermittelten. Nach einer kurzen Pause quälte uns Dominika Javorová mit der slowakischen Interpunktion, Marián Andričík entdeckte mit uns die Geheimnisse der literarischen Übersetzung und schließlich beendeten wir den Freitag im Lokal Záhrada, wo Martin Djovčoš und Matej Laš ihre klugen Köpfe aneinander maßen.

Samstag

Der Samstagmorgen begann mit einer Diskussion. Katarína Hajabáčová, Simona Nagyová und Karin Korkutata teilten ihre Erfahrungen mit uns und gaben uns Einblick, wie man den Sprung vom Hörsaal in die Praxis schafft. In seinem Workshop brachte uns Samuel Malý die Entwicklungen der intersemiotischen Übersetzung näher – doch wir blieben nicht bei der Theorie: Um neun Uhr dolmetschten wir gemeinsam mit Ján Tupý. Am Vormittag stellten sich auch die Übersetzungsagenturen Transcreate, Otago und Translata vor. Kurz vor dem Mittagessen lernten wir die Zeitschrift Verzia und den Verein DoSlov kennen. Lukáš Bendík führte uns durch die Gassen des kommentierten Übersetzens. Am Nachmittag rauchten wieder die Köpfe. Wir begannen mit den Geheimnissen der literarischen Übersetzung, die Paulína Šedíková Čuhová, Marianna Bachledová und Barbora Vinczeová mit uns teilten. Matej Laš stellte uns die Übersetzungskritik vor, anschließend veranschaulichte Martin Feník theoretische Erkenntnisse am Beispiel eines Videospiels und Ján Gavura erzählte uns, wie man mit den Herausforderungen des Verlagswesens und der Redaktion umgeht. Am frühen Abend versuchten wir uns mit Barbara Randušková und Michal Hefty im Dolmetschen aus der und in die Gebärdensprache. Zum Abschluss lernten wir die Verlage Grada, Ikar und Brak näher kennen. Doch damit war der Tag noch nicht vorbei. Im Urban Spot (ein Nachtclub) kamen wir beim Quiz ins Schwitzen – und danach auf der Tanzfläche.

Sonntag

Am Sonntag stellte uns Katarína Absolonová ein Übersetzungsunternehmen und dessen Mehrwert vor. Marián Kabát zeigte uns, was KI leisten kann und welche Einsatzmöglichkeiten sie im Bereich Übersetzung hat. Viktória Vasiľovová sprach über den Einfluss komplexer Erfahrungen auf Dolmetscher*innen, und Vítězslav Vilímek gab uns einen Einblick in das Dolmetschen beim Arzt. Katarína Bodišová hielt einen Vortrag über indirekte Übersetzung und deren Einsatzmöglichkeiten in Videospielen, und beim Vortrag von Matej Laš über die Tücken der Untertitelung für Streaming-Plattformen platzte der Raum fast aus allen Nähten. Milan Velecký stellte uns die Lokalisierung der Community in der Slowakei vor, und vor dem Mittagessen reisten wir mit Patrícia Holíková und der Übersetzung durch Südamerika. Mit Mária Koscelníková tauchten wir schließlich in die Welt der Lokalisierung von Videospielen ein. Und dann? Der endgültige Schlusspunkt hinter einem intensiven Wochenende. Um zwölf Uhr hieß es schweren Herzens Abschied nehmen – die Türen der Veranstaltung „Zimná škola prekladu“ schlossen sich (aber bestimmt nicht für lange).

 

Wie haben Sie sich dabei gefühlt? 

Viktória Slušníková

Wir haben nichts dem Zufall überlassen und sowohl unsere Gäste als auch Besucher*innen um Feedback gebeten. Daraus haben wir Folgendes erfahren:

 

  • die Workshops kamen gut an:

 

„Der Dolmetscher-Workshop war sowohl unterhaltsam als auch lehrreich, und der Redner wirkte auf mich sehr sympathisch.“

„Die Kommasetzung war interessant, auch wenn das Tempo hoch war und es viele Informationen gab. Ich habe dort auf jeden Fall etwas gelernt.“

„Am meisten hat mich der Workshop „Pán posunov“ fasziniert, da ich bis dahin nicht viel über die intersemiotische Übersetzung wusste und mir unter diesem Begriff nicht viel vorstellen konnte. Nach diesem Workshop finde ich dieses Konzept auf jeden Fall sehr interessant und möchte mich in Zukunft näher damit beschäftigen.“

„Der Leiter des Workshops „Preklad prozaického textu“ war einfach großartig.“

  • auch die Vorträge waren spannend für Sie:

„Es ist schwer, sich zu entscheiden, da fast alle wirklich toll waren, aber wahrscheinlich war der Vortrag von M. Velecký über die Lokalisierung der Community in der Slowakei am besten. Er war leicht verständlich, bot aber nützliche Informationen, und der Autor betonte darin viele Punkte, über die nicht gesprochen wird, die aber angesprochen werden sollten. Der Vortrag war auch hilfreich für Menschen, die mit der Lokalisierung von Videospielen beginnen möchten, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen und wo sie Unterstützung und Hilfe finden können.“

„Es ist schwer, nur eine auszuwählen. Viele waren voller wertvoller Informationen.“

„Der Vortrag über das Dolmetschen in und aus der Gebärdensprache. Im Allgemeinen wusste ich nicht viel über das Gebärdensprachdolmetschen, daher war es für mich bereichernd. Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir solch ein Dolmetschen auch „live“ sehen konnten.“  

 

  • die Abendprogramme haben Ihnen auch gefallen:

 

„Ich finde das Networking sehr positiv, auch wenn es für manche manchmal bedeutet, ihre Komfortzone zu verlassen. Die Aktivitäten am Freitag im Lokal Záhrada waren wirklich toll, besonders gut hat mir die Liste der Aufgaben gefallen, die wir erfüllen sollten.“  

 

  • und Sie haben sich auch nicht vor der neuen Umgebung oder den neuen Menschen gescheut:

 

„Mehr solcher organisierten Veranstaltungen!!! Und vielleicht ein kleiner Anstoß für Introvertierte wie mich, die sich manchmal trauen, Gäste und Teilnehmer anzusprechen.“

„Ich persönlich habe am besten im Lokal Záhrada und im Club Urban Spot „genetworkt“. Die Atmosphäre war angenehm locker und familiär.“  

 

  • abgesehen davon, dass Sie uns gelobt haben:

 

„Ihr habt eine großartige Arbeit geleistet und ich denke, dass viele, wenn nicht alle, Teilnehmenden der „ZŠP“ das gesehen und gewürdigt haben. Das Institut für Anglistik und Amerikanistik (KAA) kann stolz darauf sein. Wirklich. Auch wenn das Studium der Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaften völlig an mir vorbeigegangen ist und ich mich darin nicht wiedergefunden habe, habe ich die Veranstaltung sehr genossen und werde auf jeden Fall auch im nächsten Jahr wieder dabei sein.“  

 

  • Sie haben uns auch liebe Worte geschenkt:

 

„Da in den Organisationsstrukturen der „ZŠP“ unsere besten Studierenden tätig sind, wusste ich, dass die Vorbereitung einer so wichtigen Veranstaltung in guten Händen war. Für ein Pilotjahr habt ihr das vorbildlich gemeistert, und ich bin wirklich stolz auf euch.“  

 

  • … oder auch Ermutigungen:

 

Vielen Dank, es war wunderschön organisiert und es ist wahrscheinlich die einzige Veranstaltung für Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen, die ich kenne (außer den Hieronymus-Tagen), an der auch Studierende teilnehmen können. Ich denke, dass wir alle sehr davon profitiert haben. Noch einmal ein großes Dankeschön, dass ich teilnehmen durfte, und ich hoffe, dass Sie damit auch weiterhin fortfahren.“

„Die gesamte Veranstaltung war perfekt organisiert, was sicherlich viel Mühe und Zeit gekostet hat. Nochmals vielen Dank dafür. Es war sehr inspirierend und ich habe praktische Dinge gelernt, die wir im Unterricht nicht immer behandeln können. Ich hoffe, dass die „Zimná škola prekladu“ auch im nächsten Jahr wieder stattfindet.“    

 

  • Sie haben uns wichtige Einblicke gegeben:

 

„Ich habe einen Vortrag/eine Diskussion zum Thema Übersetzung für Synchronisation vermisst. Viele Vorträge, besonders die am Sonntag, hätten die doppelte Zeit gebraucht, um das Thema besser zu vertiefen. Vielen Dank für die Möglichkeit, neue Erfahrungen und Informationen aus dem Übersetzerumfeld sammeln zu können.“  

 

  • und viele von Ihnen haben auch interessante Ideen eingebracht:

 

„Matej Laš muss in der Aula vortragen. Wir von der Matej-Bel-Universität (UMB), die ihn schon erlebt haben, haben uns unsere Plätze schon eine Stunde vorher gesichert (bildlich gesprochen). Die Studierenden von anderen Universitäten wussten nach seinem Auftritt im Lokal Záhrada bereits, dass sie dasselbe tun müssen. Und jetzt die ernste Antwort: Sehr interessante Vorträge und Diskussionen überschnitten sich leider mit anderen ebenso interessanten. Ich weiß nicht, wie man das so ändern könnte, dass es für alle passt. Vielleicht in Form einer Online-Übertragung.“

„Ich würde für zukünftige Jahrgänge vorschlagen, die Vorträge live zu streamen, für diejenigen, die aus irgendeinem Grund nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen konnten. Alle Vorträge könnten zum Beispiel über YouTube online übertragen und nach dem Ende der Veranstaltung dauerhaft im Internet verfügbar bleiben, sodass man später jederzeit darauf zurückgreifen kann – als Archiv. Die DSGVO-Einverständniserklärung könnte man online statt auf Papier ausfüllen. Das würde Zeit sparen; man könnte zum Beispiel einen QR-Code mit dem Link zum Formular scannen.“

Vielen Dank für alle Rückmeldungen.

 

Unsere Zukunftsvision 

Simona Nagyová

Die „Zimná škola prekladu“ ist für uns kein Endpunkt. Derzeit arbeiten wir an der Erstellung eines Sammelbands, in dem die Beiträge der „ZŠP“ veröffentlicht werden. Unser Ziel ist es, diese Veranstaltung zu einer Tradition zu machen und uns jedes Jahr an der Matej-Bel-Universität wiederzusehen. 

Wir werden weiterhin den Podcast Sa zobuď! produzieren und gleichzeitig einen studentischen eingetragenen Verein gründen, dessen Ziel es – wie der Name schon sagt – sein wird, die Studentenschaft (Übersetzen und Dolmetschen) das ganze Jahr über durch Aktivitäten wie Vorträge und Workshops, Büchertauschbörsen, Taufen von studentischen Übersetzungen usw. zu aktivieren. In die Struktur des Vereins möchten wir Studierende aller Universitäten in der Slowakei einbinden, an denen Übersetzen gelehrt werden. So möchten wir eine Plattform für alle schaffen, die ihr Umfeld aktivieren und sich an der Organisation beteiligen möchten, und gleichzeitig sicherstellen, dass Beziehungen und Gemeinschaften auch an den einzelnen Universitäten aufgebaut und gefestigt werden.

Neben der Organisation eigener Veranstaltungen werden wir über die sozialen Netzwerke von Sa zobuď! auch über andere Veranstaltungen rund ums Übersetzen und Dolmetschen informieren. Auf der Website planen wir zukünftig den Verkauf eines eigenen translatologischen Logos sowie die Veröffentlichung von Veranstaltungsberichten, die zusammen mit dem übrigen Inhalt der Website in alle unterrichteten Fremdsprachen übersetzt werden – selbstverständlich von Studierenden, denen wir so Übersetzungspraxis ermöglichen. Da wir auch einen Raum für Dolmetscherpraxis schaffen möchten, denken wir über die Möglichkeit nach, Vorträge über Online-Plattformen zu streamen und simultan zu dolmetschen. 

Die Möglichkeiten sind wirklich vielfältig, und dank des positiven Feedbacks und der großartigen Erfahrungen mit der Organisation der ersten Veranstaltung sind wir motiviert und entschlossen, weitere Projekte anzugehen. Wir glauben, dass der eingetragene Verein ein passender und natürlicher Schritt ist und seine Aktivitäten einen positiven Einfluss auf die studentische Gemeinschaft des Übersetzens und Dolmetschens haben werden, ganz im Sinne unseres Mottos:  Eine Idee verband Menschen, die sich vorher nur auf dem Schulflur begegnet sind. Und eine Idee wird Menschen aus den fernsten und verschiedensten Ecken der Slowakei vereinen.

Kommt mit uns ins Erinnern und schaut euch die Fotos unserer beiden Fotografinnen Daniela Korimová und Michaela Klučiarová an.